Lehrplan

Lehrplan 21 und Mathe: Was Eltern wissen sollten

Die wichtigsten Änderungen und wie Apps helfen können

Kurz-Antwort: Der Lehrplan 21 hat den Mathe-Unterricht in der Schweiz grundlegend verändert: Kompetenzorientierung statt Stoffvermittlung, Verstehen statt Auswendiglernen. Digitale Tools wie Lernland sind explizit vorgesehen und können das individuelle Üben effektiv unterstützen. Die App ist komplett auf die Kompetenzbereiche des Lehrplans 21 abgestimmt.

Was ist der Lehrplan 21?

Der Lehrplan 21 ist der gemeinsame Lehrplan der 21 deutschsprachigen Kantone der Schweiz. Er definiert, was Kinder vom Kindergarten bis zum Ende der Volksschule können sollen.

Die grosse Veränderung

Früher (Stofforientierung) Heute (Kompetenzorientierung)
"In der 2. Klasse lernt man das Einmaleins" "Das Kind kann Multiplikation als wiederholte Addition verstehen und anwenden"
Was wird behandelt? Was kann das Kind danach?
Einheitliches Tempo für alle Individuelle Lernwege möglich
Prüfung: Richtig oder falsch Beurteilung: Kann es anwenden?

Die drei Kompetenzbereiche in Mathe

Der Lehrplan 21 teilt Mathematik in drei Bereiche:

MA.1: Zahl und Variable

Hier geht es um Zahlenverständnis, Rechnen und später Algebra. Von den Würfelbildern im Kindergarten bis zur Bruchrechnung in der 6. Klasse.

MA.2: Form und Raum

Geometrie: Formen erkennen, räumlich denken, messen und zeichnen.

MA.3: Grössen, Funktionen, Daten

Praktische Anwendungen: Geld, Zeit, Längen, aber auch Statistik und Wahrscheinlichkeit.

Die Handlungsaspekte

Neben dem "Was" definiert der Lehrplan auch das "Wie":

Handlungsaspekt Bedeutung Beispiel
Operieren und Benennen Rechnen, Begriffe kennen 5 + 3 = 8 berechnen
Erforschen und Argumentieren Muster entdecken, begründen "Warum ist 7+3 gleich wie 3+7?"
Mathematisieren und Darstellen Situationen in Mathe übersetzen Textaufgabe in Rechnung umwandeln

Wo digitale Tools ins Spiel kommen

Der Lehrplan 21 sieht digitale Medien explizit als Werkzeuge vor. Unter "Medien und Informatik" werden Kompetenzen definiert, und in jedem Fach gibt es Verweise auf den Einsatz digitaler Hilfsmittel.

Vorteile digitaler Lern-Apps

Wie Lernland den Lehrplan 21 umsetzt

Lernland wurde speziell für den Schweizer Lehrplan 21 entwickelt. Jede Aktivität ist einem Kompetenzbereich zugeordnet:

Die "Eiserne Ration" pro Klassenstufe

Der Lehrplan definiert Mindestkompetenzen, die alle Kinder erreichen sollten:

Kindergarten

1. Klasse

2. Klasse

3. Klasse

Was bedeutet das für Sie als Eltern?

  1. Verstehen vor Rechnen: Fragen Sie "Wie hast du das gemacht?" statt nur "Ist das richtig?"
  2. Verschiedene Wege sind okay: Es gibt nicht mehr DEN einen Rechenweg
  3. Digitale Tools nutzen: Apps wie Lernland sind keine Spielerei, sondern sinnvolle Ergänzung
  4. Mit der Lehrperson sprechen: Wo steht Ihr Kind im Kompetenzraster?

Häufig gestellte Fragen

Gilt der Lehrplan 21 überall in der Schweiz?

Er gilt in allen 21 deutschsprachigen Kantonen. Die französisch- und italienischsprachigen Kantone haben eigene, aber ähnliche Lehrpläne (PER, Piano di studio).

Wann wurde der Lehrplan 21 eingeführt?

Die Einführung erfolgte zwischen 2015 und 2021, je nach Kanton unterschiedlich. Heute ist er flächendeckend in Kraft.

Sind Apps wie Lernland vom Lehrplan gedeckt?

Ja. Der Lehrplan sieht digitale Werkzeuge explizit vor. Viele Schulen setzen bereits Tablets und Lern-Apps im Unterricht ein.

Was sind "Kompetenzstufen"?

Der Lehrplan teilt die Schulzeit in drei Zyklen (Kindergarten-2. Klasse, 3.-6. Klasse, 7.-9. Klasse) und definiert für jeden Zyklus, welche Kompetenzen erreicht werden sollen.

Wie kann ich sehen, was mein Kind können sollte?

Fragen Sie die Lehrperson nach dem aktuellen Stand im Kompetenzraster. Apps wie Lernland zeigen Ihnen auch, welche Kompetenzbereiche Ihr Kind bereits beherrscht.

Lehrplan 21-konform üben

Lernland ist vollständig auf den Schweizer Lehrplan 21 abgestimmt und zeigt Ihnen den Lernfortschritt Ihres Kindes.

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